Presse:
Hamburger Abendblatt vom 15. September 2004
Anzeigen Extra „Das eigene Heim“
| Gesund Bauen und Wohnen – aber wie?
Endlich- das Traumhaus war gefunden. Solide gebaut, gemütlich und in einer ruhigen Siedlung gelegen. Doch die Freude dauerte nur wenige Monate: Erst waren die Kinder andauernd erkältet, müde und unkonzentriert, dann fingen die Symptome auch bei der Mutter an. Monate später belegten Messungen im Haus, dass alle Hölzer mit Holzschutzmitteln behandelt waren, aus den Ausbauplatten Formaldehyd ausdampfte und der Keller durchfeuchtet und nur für den Verkauf frisch gestrichen worden war. „Meistens finden Betroffene zu spät den Weg zum Umweltberater, der in vielen Fällen schon im Vorwege abklären könnte, welche Gefahren lauern“, sagt Diplom-Ingenieurin Brigitte Harste, Umweltberaterin in Hamburg. „Gerade Familien mit Kindern oder Allergiker sollten sich absichern, ob es sich im neuen Heim auch gesund leben lässt. Die Kosten für eine Beratung sind verhältnismäßig gering, wenn man die Gesundheitsrisiken und die möglichen Folgekosten für die Sanierung des Hauses bedenkt.“ Sogar im Neubau kommt es immer wieder zu Fehlern, die fatale Auswirkungen haben können, weiß Brigitte Harste zu berichten. Wer etwa einen Teppichboden mit Kunststoffrücken auf frischem Estrich verlegt oder Wandschränke vor einer frisch verputzten Außenwand aufstellt, muss damit rechnen, dass dies zu großflächigem Schimmelbefall führt. Wenn dann noch neue Fenster alles gut abdichten, hilft nur angepasste Lüftung. Problem dabei: Kaum jemand weiß so recht, was darunter zu verstehen ist. Brigitte Harste: „Wer sich nicht sicher ist, ob er richtig lüftet, ob die Luft im neuen Traumhaus auch wirklich kein Gesundheitsrisiko darstellt, sollte frühzeitig sachkundigen Rat einholen- etwa bei Umweltverbänden, der Umweltbehörde oder kompetenten Umweltberatern.“ Weitere Infos: UBH Umweltberatung, Telefon 040-23933850 |
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